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Maria Montessori

Maria Montessori (1870-1952) kam durch intensive Studien in Medizin und Pädagogik, selbst abgehaltene Vorlesungen in pädagogischer Anthropologie und die Arbeit mit geistig Behinderten zu der Überzeugung, dass Erziehung und Bildung über einen Selbstbildungsprozess ablaufen. Sie veröffentlichte zahlreiche Schriften und Vorträge, später veranstaltete sie weltweit unzählige mehrwöchige Ausbildungskurse zur Verbreitung ihrer Konzeption. Kinderhäuser und Schulen (vornehmlich im Primarbereich) sowie Montessori-Vereine wurden von ihr gegründet. Hieraus erhielt Montessori Anstöße, ihre Pädagogik Zeit ihres Lebens weiter zu entwickeln.

In einem engen Zusammenhang stehen die Persönlichkeit Maria Montessoris (1870-1952) und konzeptionelle Entwicklungen in ihrer Pädagogik. Biografische Begebenheiten spiegeln sich in den Ausweitungen der Themen wieder, z.B. folgten einer intensiveren Hinwendung zum katholischen Glauben ab den 1920er Jahren explizit religionspädagogische Texte und ein Konzept zur religiösen Erziehung. Während ihrer Zeiten in Indien erweiterte Montessori ihre pädagogischen Prinzipien um die ‚Kosmische Theorie‘. Auch weltpolitische Umstände, wie z.B. der Ausbruch von Kriegen führten dazu, dass Maria Montessori neue Themen aufnahm, wie die Friedenserziehung.